Der Rhein-Herne-Kanal – Verbindung zwischen Rhein und Dortmund-Ems-Kanal
Mit einer Länge von etwas über 45 Kilometer verbindet der Rhein-Herne-Kanal den Rhein mit dem Dortmund-Ems-Kanal. Neben der Nutzung als wirtschaftlicher Wasserweg, hat auch die Fahrgastschifffahrt diese Strecke für sich entdeckt. Der Kanal, der bei Duisburg abzweigt, verbindet die Duisburg-Ruhrorter Häfen mit dem westdeutschen Kanalnetz, zu dem auch der Datteln-Hamm-Kanal und der Dortmund-Ems-Kanal gehören. Diese beiden Kanäle werden von der Santa Monika 3 befahren, während auf dem Rhein-Herne-Kanal die anderen Schiffe der Santa Monika Fahrgastschiffe unterwegs sind.
Aus dem sumpfigen Emschertal wird der Rhein-Herne-Kanal
Erbaut wurde der Rhein-Herne-Kanal zu Beginn des 20. Jahrhunderts in dem ehemaligen Sumpfland des Emschertals. Der ursprüngliche Fluss wurde umgeleitet und begleitet den Kanal heute auf weiten Strecken. Der Rhein-Herne-Kanal selbst überwindet auf seiner gesamten Länge einen Höhenunterschied von etwa 36 Metern in fünf Gefällestufen mit jeweils zwei Schleusenkammern.
Fahrgastschiffe und Freizeitvergnügen
Die Menschen, die am Rhein-Herne-Kanal leben, haben diese Wasserstraße schon längst auch als Ort der Erholung entdeckt, in den Sommermonaten tummeln sich neben dem Fahrgastschiff auch zahlreiche Yachten, Kanus, Motor- und Ruderboote auf dem Kanal. An den ehemaligen Anlegeplätzen der Zechen haben sich Wassersportvereine niedergelassen, die Fahrgastschiffe der Santamonika-Flotte starten in den Sommerferien an der Anlegestelle in Wanne/Crange zu einer Tagesfahrt zum Schloss Oberhausen.